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          1. Kupfer

            Kupfer im Boden

            Kupfer in der Pflanze

            Kupfer-überschuss

             

            Kupfer im Boden

            Der Kupfergehalt unbelasteter B?den liegt zwischen 2 und 40 mg Cu kg-1 Boden. Im Boden wird Kupfer haupts?chlich an die organische Substanz sowie an Mn- und Fe-Oxide gebunden. Es wird aber auch in die Gitter der Silikate eingebaut. Des Weiteren kann es als Hydroxid, Carbonat oder Phosphat ausgef?llt werden.

             

            Die Cu-Konzentration der Bodenl?sung ist abh?ngig vom pH-Wert und der zur Verfügung stehenden Komplexbildner. Im Allgemeinen nimmt der Anteil am austauschbaren Kupfer mit sinkendem pH-Wert zu.

             

            Kupfermangel ist auf frisch kultivierten Moorb?den, infolge der Cu-Fixierung aber auch auf humusreichen Podsolen, zu beobachten.

             

            Kupfer in der Pflanze

            Die Pflanze nimmt die in der Bodenl?sung frei vorkommenden Cu2+-Ionen bzw. l?sliche Kupferkomplexe auf. Kupfer nimmt haupts?chlich als Bestandteil verschiedener Enzyme positiven Einfluss auf den pflanzlichen Stoffwechsel.

             

            Funktion von Kupfer in der Pflanze

            • Steuert den photosynthetischen Elektronentransport.
            • Ist, ?hnlich wie Mangan, an der Bindung von Sauerstoffradikalen beteiligt, wodurch diese unsch?dlich gemacht werden.
            • Ist für Teilprozesse der Lignifizierung wichtig.
            • Wichtig für die Kn?llchenbakterien der Leguminosen.

             

            Kupfer-Mangelsymptome

            • Bei Getreide werden die jüngsten Bl?tter infolge gesch?digter Chloroplasten wei?.
            • Die Bl?tter rollen sich zwirnsfadenartig zusammen, welken und sterben schlie?lich ab.
            • Das Wachstum der Internodien ist gehemmt.
            • Die ?hren bzw. Rispen sind schlecht ausgebildet und bleiben ohne K?rner.
            • Bei Obstb?umen sind die Triebspitzen verkümmert, aber auch die Blüte und der Fruchtansatz sind behindert.
            • Kupfermangel wird durch steigende Stickstoffversorgung begünstigt, da Kupfer eine feste Bindung mit den nun verst?rkt gebildeten Aminos?uren eingeht.
            • Man spricht h?ufig von der Heidemoorkrankheit oder Urbarmachungskrankheit. So wird Kupfer zum einen auf neukultivierten Fl?chen verst?rkt an die organische Substanz gebunden, und zum anderen kommt es auf neuumgebrochenen Sumpffl?chen infolge einer Kalkung zum pH Anstieg und somit zur Cu-Festlegung.
             

            Kupfer-überschuss

            • Tritt meistens erst auf B?den mit einem pH-Wert < 5 auf.
            • Es kommt zur Vergilbung der jüngsten Bl?tter.
            • Kann Eisen-, Zink- und Molybd?nmangel bei den Pflanzen induzieren.
            • Infolge der Kupferanreicherung in der Pflanzenwurzel kommt es zu Sch?den an der Zellmembran von Wurzeln.
            • Das Wurzelwachstum ist gest?rt, unter anderen durch die ver?nderte Enzymaktivit?t.
            • Die Pflanzen weisen eine unterschiedliche Kupfertoleranz auf. Dies beruht zum einen auf der F?higkeit, weniger Kupfer aus der Bodenl?sung aufzunehmen und zum anderen, überschüssiges Kupfer wieder auszuscheiden bzw. dieses in eine für die Pflanze unsch?dliche Form zu überführen.

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